Datenbankgestützte Echtheitsprüfung
Authentifizierungslösungen für jeden Bedarf
Szenario 1 – Große Objekt-Stückzahlen
Bei dieser datenbankgestützten Lösung werden die früh in der Wertschöpfungskette, etwa bei der Produktion der Objekte oder bei deren Verpackung, routinemäßig erzeugten Scaninformationen in einer Datenbank abgelegt. Sie lassen sich danach jederzeit mit Hilfe einer hoch entwickelten Such- und Vergleichssoftware in Sekundenschnelle wieder abrufen und mit aktuellen Scans vergleichen. Noch schneller gelingt diese Vergleichsoperation bei gezieltem Zugriff auf den Vergleichsdatensatz. Dabei erfolgt die Auswahl anhand einer Produkt-Identifikationsnummer oder etwa aufgrund einer Chargen-Identifikation, der nur eine kleine Anzahl von Datensätzen zugeordnet ist. Nach diesem Prinzip lassen sich Lösungen in unterschiedlichsten Größenordnungen realisieren. Das beginnt mit einer einfachen Workstation-Lösung im Rahmen des Warenausgangs.
Dabei wird jedes einzelne Produkt – von der Tablettenschachtel bis zum Hightech-Bauteil – authentifiziert und der zugehörige Datensatz in einer Datenbank gespeichert. Diese Datenbank kann ohne weiteres Teil eines beim Hersteller bereits vorhandenen Produktions- oder Lagerkontrollsystems sein. Im Falle von Reklamationen bzw. Wartungsaufträgen kann jederzeit zweifelsfrei geklärt werden, ob ein bestimmtes Objekt tatsächlich vom Hersteller stammt.
In ähnlicher Weise lassen sich ganze Wertschöpfungsketten überwachen. Dazu werden weitere Scanner an unterschiedlichen Orten eingesetzt, die alle auf eine gemeinsame Datenbank mit den Primärscans zugreifen. Diese Datenbank beim Hersteller oder einem externen Provider kann auch über das Internet mit den verschiedenen Scannern vernetzt werden. So lässt sich die Echtheit von Produkten entlang der gesamten Supply Chain immer wieder überprüfen. Basis ist stets der Primärscan im Warenausgang des Herstellers. Werden Fälschungen erkannt, so lässt sich leicht eingrenzen, wo und wann sie in den Produktweg eingeschleust wurden
Für derartige Lösungen bietet Bayer Technology Services ein attraktives Lizenzmodell an. Dabei wird jedes erfasste Objekt bzw. jeder Primärscan mit einem Einmalbetrag bis zu wenigen Eurocent abgerechnet. Zusammen mit den Kosten für Scanner, Software und gegebenenfalls eine externe Datenbank ergeben sich Gesamtkosten in ähnlicher Größenordnung wie bei einem konventionellen Barcode-System. Entsprechende Scanner stehen dabei auch auf Leasingbasis zur Verfügung.





