Zuverlässige Technologie sichert den Erfolg
Laser Surface Authentication (LSA™) – das technologische Herz von ProteXXion®
Britische Wissenschaftler am Imperial College in London haben unter Leitung des Professors für Nanotechnologie Russell Cowburn die „Laser Surface Authentication“-Technologie (LSA™) entwickelt. In dem von ihnen 2003 gegründeten Unternehmen Ingenia Technologies Ltd. haben sie auch geeignete Laserscanner und Computersoftware konzipiert und patentiert. LSA™ kann den einzigartigen „Fingerabdruck“ von Oberflächen registrieren und mit unvergleichlicher Sicherheit wieder erkennen. Dabei ist die Grundlage dieses „Fingerabdrucks“ die natürliche Oberflächenstruktur des Objekts.
Diese Struktur der Oberfläche wird mithilfe eines speziellen laseroptischen Abtastverfahrens erfasst. Hierbei wird direkte und diffuse Streustrahlung von der Oberfläche unter verschiedenen Winkeln relativ zum einfallenden Strahl gemessen. Das aufgezeichnete Signal erscheint dem Betrachter auf den ersten Blick wie unstrukturiertes Rauschen. Es enthält aber hoch signifikante Informationen über die Identität des abgetasteten Gegenstandes und ist somit praktisch einzigartig.
Die Signaldaten werden nach speziellen Algorithmen verdichtet und gespeichert, was je nach geforderter Redundanz – und damit auch je nach geforderter Toleranz bezüglich nachträglicher Oberflächenveränderungen oder -beschädigungen – nur 125 – 750 Bytes je Scan erfordert. Es lassen sich somit 600 Millionen Scans auf einer handelsüblichen 300 GB-Computerfestplatte unterbringen. Berechnungen haben ergeben, dass mit dem Verfahren ein Blatt Papier noch unter 1072 anderen Blättern sicher erkannt werden kann. Wenn ein Blatt fünf Gramm wiegt, dann hätten diese 1072 Blätter eine Masse, die rund 10 Millionen Milliarden (1016) Mal größer wäre als die geschätzte Masse des gesamten Universums. Erkennen bedeutet dabei: Die digitale Signalkorrelation der Signale zweier unterschiedlicher Objekte ergibt nur Rauschen, eine entsprechende Korrelation von zwei Scans desselben Objekts zeigt dagegen ein deutliches Signal.
Liegen weniger stark strukturierte Oberflächen vor, etwa mattierte Kunststoffflächen oder lackierter Karton, dann sinkt die Erkennungssicherheit auf etwa 1020. Selbst das entspricht immer noch etwa dem Verhältnis von einem Eimer Wasser (10 l) zur Gesamtmenge allen Wassers auf unserer Erde (1,4 x 1021 l).





