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ProteXXion® by Bayer Technology Services

Innovative Authentifizierungs-Lösungen nach Maß

Die markierungsfreie Authentifizierungs-Technologie ProteXXion® verschafft ein Höchstmaß an Transparenz und Fälschungssicherheit entlang der Supply Chain. Der Security-Level dieser Surface-Authentication-Lösung übersteigt sogar den Sicherheitsstandard biometrischer Verfarhen, wie Iris- und Fingerabdruck-Scans. Jedes gescannte Objekt wird dank seiner einzigartigen Oberflächenbeschaffenheit zu einem identifizierbaren Original. Die Grundlage dieses „Fingerabdrucks“ ist immer die natürliche Oberflächenstruktur des Objekts, welche auch ohne eine weitere Kennzeichnung völlig eindeutig authentifziert werden kann.

Die Struktur der Oberfläche wird mithilfe eines speziellen laseroptischen Abtastverfahrens erfasst. Hierbei wird direkte und diffuse Streustrahlung von der Oberfläche unter verschiedenen Winkeln relativ zum einfallenden Strahl gemessen. Das aufgezeichnete Signal erscheint dem Betrachter auf den ersten Blick wie unstrukturiertes Rauschen. Es enthält aber hoch signifikante Informationen über die Identität des abgetasteten Gegenstandes und ist somit praktisch einzigartig.

Die Signaldaten werden nach speziellen Algorithmen verdichtet und gespeichert, was je nach geforderter Redundanz – und damit auch je nach geforderter Toleranz bezüglich nachträglicher Oberflächenveränderungen oder -beschädigungen – nur 125 – 750 Bytes je Scan erfordert. Es lassen sich somit 600 Millionen Scans auf einer handelsüblichen 300 GB-Computerfestplatte unterbringen. Berechnungen haben ergeben, dass mit dem Verfahren ein Blatt Papier noch unter 1072 anderen Blättern sicher erkannt werden kann. Wenn ein Blatt fünf Gramm wiegt, dann hätten diese 1072 Blätter eine Masse, die rund 10 Millionen Milliarden (1016) Mal größer wäre als die geschätzte Masse des gesamten Universums. Erkennen bedeutet dabei: Die digitale Signalkorrelation der Signale zweier unterschiedlicher Objekte ergibt nur Rauschen, eine entsprechende Korrelation von zwei Scans desselben Objekts zeigt dagegen ein deutliches Signal.

Liegen weniger stark strukturierte Oberflächen vor, etwa mattierte Kunststoffflächen oder lackierter Karton, dann sinkt die Erkennungssicherheit auf etwa 1020. Selbst das entspricht immer noch etwa dem Verhältnis von einem Eimer Wasser (10 l) zur Gesamtmenge allen Wassers auf unserer Erde (1,4 x 1021 l).